Le Terroir de vingrau

Auf den steilen Geröllmassen der Kalkhänge ist die Tonerde mit frostverwitterten Kalziumkarbonat (Kalk)-Teilchen versetzt. Die stark basischen Böden bringen dichte, strukturierte Weine mit unbegrenztem Alterungspotenzial hervor.

Das Terroir von Vingrau

T Terroir ist „in“. Vor allem die berühmten Terroirs … Jeder glaubt und behauptet ein solches Terroir zu besitzen. Dass wir von Le Clos des Fées uns gerade hier in diesem verlassenen Winkel des Agly-Tales niedergelassen haben, liegt vor allem daran, dass wir uns gleich für die geologischen Gegebenheiten dieser Gegend begeistert haben.
Die große, bunte geologische Karte können wohl nur professionelle Geologen sinnvoll auswerten. Doch selbst der Laie wird sich bei ihrem Anblick gleich der außergewöhnlichen geologischen Vielfalt bewusst, die diese Region birgt. Andernorts findet man eine solche Vielgestaltigkeit vielleicht noch im Elsass und … auf Madagaskar. Neben den verschiedenen Gesteins- und Bodenformationen sind auch die unterschiedlichen Lagen der Anbauflächen hervorzuheben. Auf nordexponierte Hänge, die sog. „Bacs“, scheint die Sonne im Winter nur einige Stunden. An den südexponierten Parzellen hingegen könnte man fast tropische Pflanzen züchten, wenn da nicht die bisweilen furchtbare Trockenheit wäre. Über eine kurze Strecke von nur wenigen Kilometern legt man über 350 Höhenmeter zurück. In solchen Terroirs beginnt die Weinlese nie vor dem 15. Oktober. Habe ich da etwas von Mittelmeerklima gehört?

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